30. Dezember 2008

Der Hund als idealer Anti-Aging-Partner


Zum Tierheim nach Unternesselbach (Anmeldung unter Tel. 09164 – 317) fahren und einen Hund spazieren führen – das freut den Hund und hält gesund. Regelmäßiges Gehen ist die beste Methode, um gesund zu bleiben. Schon nach wenigen Tagen sind Erfolge messbar und sind im Alter besonders wichtig. Denn das Alter können wir nur dann richtig genießen, wenn wir körperlich und geistig gesund bleiben.

Wenn wir gehen, werden unsere Muskeln trainiert, das weiß jeder. Aber auch unser Gehirn wird trainiert, denn es muss unsere Muskeln steuern, was ihm viel Arbeit macht. Dazu braucht das Gehirn Nährstoffe und Sauerstoff aus dem Blut. Schon beim Stehen fließt deshalb viel Blut durch das Gehirn und erst recht beim Gehen, beim schnellen Gehen sogar doppelt so viel. Deshalb trainieren wir unser Gehirn, wenn wir gehen.

Mehr noch: Wer bettlägerig war, steht anfangs wackelig auf den Beinen. Weil unser Organismus streng auf Sparsamkeit getrimmt ist, spart er alles ein, was nicht gebraucht wird. Das trifft für die Muskeln zu, aber auch für das Gehirn, weil es auch weniger gefordert wird. Es steuert nicht mehr so gut und das spüren wir als Wackeligkeit auf den Beinen. Dieser Sparkurs greift auch auf die geistigen Fähigkeiten über. Unsere Intelligenz sinkt schon nach wenigen Tagen Bettruhe. Zum Glück steigt sie wieder, wenn wir zurück auf die Beine kommen. Dann fließt wieder mehr Blut durchs Gehirn und davon profitieren alle Hirnfunktionen. Es ist ganz einfach: Wer rastet der rostet oder trendiger: use it or lose it.

Leider gibt ein Problem. Wir müssen dauerhaft trainieren und dazu sind wir zu bequem. Doch ein Hund ist ein Lauftier und will laufen. Er bellt und hüpft vor Begeisterung. Endlich geht es los! Endlich kommt einer, der mit mir geht! Jeder wird von dieser Freude angesteckt. Also gehen wir mit ihm, viel weiter als ohne ihn und freuen uns sogar, egal wie das Wetter ist.

Aber es kommt noch besser. Um gesund zu bleiben, brauchen wir Kontakte zu anderen Menschen und eine sinnvolle Aufgabe. Das fällt jungen Menschen leicht, aber älteren oft schwer. Einsamkeit und Traurigkeit sind die Folgen und die machen krank, erst seelisch und dann körperlich. Ein Hund verscheucht diese Plagen. Er wird schnell zum treuen Freund und zu einer dankbaren Aufgabe. Wer mit einem Hund geht, geht leichter auf andere Menschen zu. Man kennt sich und unterhält sich, denn Tierfreunde sind Menschenfreunde. So kommen zum Tierheim Jung und Alt und führen Hunde spazieren, manche zu zweit, einige in Gruppen. Die Hunde verbinden sie alle. Deshalb sind Hunde ideale Partner für gesunde Bewegung und Anti-Aging.

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